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Ist ein Hängezelt für eine Hanglage geeignet?

Das Hängezelt ist für viele Outdoor-Aktivisten, die an mehrtägigen Trekking-Touren teilnehmen, zu einem wichtigen Ausrüstungsgegenstand geworden. Insbesondere in unwegsamem Gelände spielt das Hängezelt seine ganzen Vorteile aus. Nicht immer eignet sich das Geländeprofil zum Aufstellen eines traditionellen Zeltes als Nachtlager. Mit der Hängevariante bleiben Sie weitestgehend unabhängig und müssen nicht nach einem ebenen Untergrund suchen. Auch in Hanglage kann das Hängezelt problemlos zum Einsatz kommen, sofern sich tragfähige Äste oder Felsen finden, an denen der Ausrüstungsgegenstand aufgehängt werden kann. Die Befestigung erfolgt mit einem Seil und Karabinerhaken. Aufgrund der speziellen Konstruktion pendelt sich das Hängezelt wie ein Lot ein und bietet eine waagerechte Schlafunterlage für die Nacht.

Hängezelt in Hanglage: Das ist zu beachten

Unabhängig von der Bodenbeschaffenheit kann das Hängezelt in Hanglagen oder über Bachläufen zum Einsatz kommen. Lediglich das Vorhandensein eines geeigneten Trägers ist erforderlich. Optimal geeignet ist ein starker Ast. Sollten keine Bäume vorhanden sein, leistet ein Modell, das zwischen zwei Zaunpfählen oder Laternenmasten aufgehängt werden kann, nützliche Dienste. Auch in diesem Fall spielt es keine Rolle, ob der Untergrund abschüssig ist. Wichtig ist lediglich, dass die Einstiegsöffnung gut zu erreichen ist. Idealerweise erfolgt der Einstieg in das Hängezelt am oberen Teil des Hanges. Nach Beendigung der Nachtruhe sollte vor dem Ausstieg die Position der Einstiegsöffnung überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. In Abhängigkeit vom Neigungswinkel des Hanges kann es ansonsten bei einem unachtsamen Ausstieg zu Unfällen kommen.