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Ist ein Hängezelt wasserdicht?

Bei Hängezelten wird zwischen Modellen für den Hausgebrauch und Outdoor-Zelten unterschieden. Im Innenbereich werden Hängezelte häufig im Kinderzimmer aufgehängt und dienen den Kleinen als Spielplatz. Diese Modelle werden in der Regel aus Polyester hergestellt. Die Hülle ist grundsätzlich nicht wasserdicht. Sollten derartige Hängezelte bei sonnigem Wetter im Garten zum Einsatz kommen, ist darauf zu achten, dass sie vor dem ersten Regen wieder in den Innenbereich verfrachtet werden. Anders verhält es sich mit Hängezelten, die für den Outdoor-Einsatz konzipiert wurden. Die Hersteller Tentsile und Cacoon haben derartige Modelle im Produktportfolio. Beim Camping, auf einer Schneesafari oder auf einer Trekking-Tour müssen Sie Regen und Schnee trotzen und bestehen aus diesem Grund aus einem wasserdichten Mischgewebe.

Wasserdichte Hängezelte nach DIN-Norm

Wer ein Hängezelt für einen Outdoor-Trip anschafft, muss darauf achten, dass die Außenhülle aus einem wasserfesten Material besteht. Die Hersteller geben in der Regel den Grad der Wasserdichtigkeit mit einer Wassersäule in Millimeter an. Laut DIN-Norm gilt ein Gewebe mit einer Wassersäule von 1.300 mm als wasserdicht. Zur Ermittlung des korrekten Wertes kommt eine spezielle Prüfmethode zum Einsatz. Dabei wird unter einem Messzylinder ein kleines Stück Stoff gespannt. Anschließend wird der Zylinder mit Wasser gefüllt und es wird gemessen, wann sich die Flüssigkeit tröpfchenweise ihren Weg durch das Gewebe bahnt. Dieser Wert wird als Wassersäule bezeichnet. Hängezelte für den Outdoor-Bereich bestehen aus einem Mischgewebe mit Baumwoll- und Polyesteranteil und erfüllen die Anforderungen der DIN-Norm.